Beiträge zum Thema ‘Mai-Turnier’

Felix in Zangersheide top, 3.-6.04.14

Zangersheide/ Belgien

Internationale Springprüfungen:
2. Felix Haßmann/ SL Brazonado (1,40 m)
2. Felix Haßmann/ Horse Gym’s Balance (1,35 m)
5. Felix Haßmann/ Fürst Willi (1,35 m)
5. Felix Haßmann/ Horse Gym’s Quali Quanti (1,45 m)
21. Felix Haßmann/ Horse Gym’s Balzaci (1,45 m)
20. Felix Haßmann/ Horse Gym’s Balzaci (Großer Preis, 1,50 m)
2. Felix Haßmann/ Horse Gym’s Quali Quanti (1,45 m)
3. Felix Haßmann/ Horse Gym’s Balance (1,40 m)
14. Felix Haßmann/ SL Brazonado (1,30 m)
2. Felix Haßmann/ SL Brazonado (1,45 m)
4. Felix Haßmann/ Horse Gym’s Quali Quanti (1,50 m)
1. Felix Haßmann/ SL Brazonado (1,45 m)
1. Felix Haßmann/ Horse Gym’s Balzaci (1,50 m)
10. Felix Haßmann/ Horse Gym’s Balance (1,40 m)

Holtkamp-Pokal ist wieder daheim, WN 14.05.13

Mo., 13.05.2013

Reitturnier des ZRFV Lienen: Positives Fazit nach vier Tagen Holtkamp-Pokal ist wieder daheim

Korinn Fleddermann vom gastgebenden ZRFV Lienen gewann den Wilhelm-Holtkamp-Gedächtnispokal, der von Gunhild Haßmann überreicht wird.

Korinn Fleddermann vom gastgebenden ZRFV Lienen gewann den Wilhelm-Holtkamp-Gedächtnispokal, der von Gunhild Haßmann überreicht wird. Foto: Anke Fleddermann-Ratz

Lienen - 

„Und wenn du denkst es geht nichts mehr, kommt da noch ein Tim Rieskamp-Gödeking her und schnappt sich auf Quartz den Sieg im Großen Preis von Lienen“. Mit diesem rasanten Stechen fand der Höhepunkt des 20. Lienener Dressur- und Springturniers ein spannendes Ende, das von sehr vielen Zuschauern am Sonntagnachmittag verfolgt wurde und die Lokalmatadore Felix und Toni Haßmann auf den Plätzen zwei (Cayles) und drei (Oui M‘Sieu du Chateau) sah.

Von Anke Fleddermann

 So zogen die Verantwortlichen des Zucht-, Reit- und Fahrvereins Lienen am Ende von vier tollen Tagen Pferdesport in Westerbeck ein überaus positives Fazit - zumal auch das Highlight im Bereich der Nachwuchsförderung, der Wilhelm-Holtkamp-Gedächtnispokal, wieder nach Lienen zurück kehrte: Korinn Fleddermann schaffte dieses Kunststück mit einem zweiten Platz im Dressurwettbewerb der Klasse E und Rang drei im Stilspringwettbewerb. Völlig überrascht nahm die vielseitige Nachwuchsreiterin den Wanderpokal von Gunhild Haßmann entgegen.

Überhaupt gab es neben dem Sport noch manch andere Dinge, für die das Lienener Reitsportwochenende stand: Die Gemeinde Lienen ergriff die Gelegenheit und zeichnete stellvertretend für Landrat Thomas Kubendorff den Lienener Spitzenreiter Felix Haßmann für seine Verdienste und hochkarätigen Erfolge im Reitsport aus. Gerd Schomberg (stellvertretender Bürgermeister) überreichte die silberne Ehrenmedaille des Kreises Steinfurt an das Lienener Aushängeschild. Des weiteren war es an der Zeit, Josef Nordhues-Westarp zu ehren. Der mittlerweile 80-Jährige begleitete das Lienener Reit- und Springturnier in den vergangenen 19 Jahren als fachlich-kompetenter Richter und Ansprechpartner in allen Fragen des Pferdesports. Fritz Ibershoff und Toni Haßmann würdigten das faire Wirken von Josef Nordhues-Westarp und verliehen ihrer Hoffnung Ausdruck, ihn auch weiterhin in Lienen begrüßen zu können.

Auch prominente Zaungäste wurden auf dem Lienener Reitgelände gesichtet. So coachte Lars Nieberg seine Söhne Max und Gerrit am Sonntag im Großen Preis. Auch Ludger Beerbaum stand seinen Reitern mit Rat und Tat zur Seite.

Die jüngsten Reitsportler begeisterten die große Zuschauerschar am Sonntagnachmittag im Führzügelwettbewerb. Es siegte Melina Kleine-Niesse/ Bijou aus Ladbergen, Johanna Wittmann/ Nyno und Viola Placke/ Talismann vom gastgebenden Verein sicherten sich die Plätze zwei und drei. Lisa Birke und Bronja (Mettingen) führten die Ehrenrunde der ersten Abteilung Reiterwettbewerb vor Charlotte Rüter/ Empire (Füchtorf) und Sarah Bäumer/ Lucy (Lengerich) an. In der zweiten Abteilung gewann Insa Gausepohl/ Toban‘s Vertigo aus Milte-Sassenberg. Die Plätze zwei und drei eroberten sich die Lienenerinnen Maja Fleddermann/ Veivel und Anni Zimmermann auf Miklas.

Im Dressurviereck lag der Schwerpunkt auf dem Pferdenachwuchs. Mit der ersten Qualifikation zum LVM Youngster Championat und den Sichtungsprüfungen zum DKB-Bundeschampionat der fünf- und sechsjährigen Dressurpferde hatten die jungen Bewegungskünstler das Sagen: Im LVM Youngster Championat steppte der Westfale Steppo unter Claudia Rüscher-Könermann (Greven) zum Sieg und heimste auch als bestes westfälisch gezogenes Pferd den von der Verbandszeitschrift „Reiter & Pferde in Westfalen“ ausgelobten Sonderehrenpreis ein. Bei den fünfjährigen Dressurpferden erhielten drei Teilnehmer mit der Wertnote 8,0 und besser die Teilnahmeberechtigung für das DKB-Bundeschampionat der 5-jährigen Dressurpferde in Warendorf: Eva Möller (RSC Osnabrücker Land) siegte mit Frida Gold 5 (S / Old / Db / 2008 / Fidertanz / De Niro / B: Hof Kasselmann KG, / Z: Heitmann,Hans-Jürgen) und der Wertnote 8,70. Zweite mit der Wertnote 8,0 wurde Katrine Kraglund (RV Wagenfeld) mit Swing King OLD (H / Old / R / 2008 / Sandro Hit / Don Gregory 3 / B: Wittkötter-Waering, Silke / Z: Brabant-Stahl, Astrid). In der zweiten Abteilung siegte Anja Wilimzig (RFV Milte-Sassenberg) mit Sir Heinrich OLD (H / Old / F / 2008 / Sir Donnerhall I / Fürst Heinrich / B: Nordrhein-Westfalen Landgestüt, / Z: Wendeln,Paul) mit der Wertnote 8.20. In der DKB-Bundeschampionats-Qualifikation der sechsjährigen Dressurpferde dominierte erwartungsgemäß die Westfälin Damon‘s Delorange (S / Westf / Df / 2007 / Damon Hill / Rubin-Royal / 103UW59 / B: Becks,Christian / Z: Becks,Christian) unter der aktuellen Nummer eins im Dressursport Helen Langehanenberg vom RV St. Georg Münster mit der Wertnote 9,30. Der zweite Platz ging an Jan-Dirk Gießelmann (RV Wagenfeld) und Haya (S / Westf / Db / 2007 / Hotline / D‘accord / B: Gießelmann, Christian / Z: Sieg, Claudia) Wertnote 8.50. Dritte wurde Eva Möller (RSC Osnabruecker Land) mit Sa Coeur (W / Old / Db / 2007 / Sir Donnerhall I / Don Davidoff / 103RB02 / B: Hof Kasselmann KG, / Z: Gestüt Lewitz) und der Wertnote 8.4.

Bis auf einige wenige Regentropfen wurden auch beim 22. Westfälischen Züchterfrühschoppen keine Fohlen nass. Bernd Richter präsentierte 22 qualitätsvolle Nachwuchshoffnungen der westfälischen Zucht. Besonders herausgestellt wurden das von Vereinskamerad Heinz Beineke gezogene Hengstfohlen von Belconi / Biotop / Feuerglanz, das am 10. April 2013 das Licht der Welt erblickte. Als bestes Ponyfohlen erhielt das Hengstfohlen vom 9. April 2013 von Dimension AT / Danny Gold / Van Gogh eine Auszeichnung. Verantwortlich für diesen Hengst zeichnet die Züchtergemeinschaft Haarlammert/ Wichmann aus Ladbergen.

Claudia Rüscher gewinnt in Lienen Qualifikation zum LVM-Youngster-Championat Westfale Steppo überzeugt, WN v. 12.05.13

So., 12.05.2013

 

Claudia Rüscher gewinnt in Lienen Qualifikation zum LVM-Youngster-Championat Westfale Steppo überzeugt

Sieger in der Qualifikation zum LVM-Youngster-Championat wurde der Westfale Steppo mit Claudia Rüscher im Sattel. Mit einer tollen Wertnote von 8,5 überzeugte der schmucke Braune das Richtergremium

Sieger in der Qualifikation zum LVM-Youngster-Championat wurde der Westfale Steppo mit Claudia Rüscher im Sattel. Mit einer tollen Wertnote von 8,5 überzeugte der schmucke Braune das Richtergremium Foto: Anika Leimbrink

Lienen - 

Das Beste kommt stets zum Schluss. Dieses Sprichwort traf in jeder Hinsicht bei der Qualifikation zum LVM-Youngster-Championat anlässlich des Lienener Dressur- und Springturnieres zu. Als letzter Starter brillierte der von Claudia Rüscher hervorragend vorgestellte fünfjährige Wallach Steppo in der beliebten Nachwuchspferdeserie und sicherte sich mit einer Traumnote von 8,5 eindrucksvoll den Sieg. Damit war der dunkelbraune Westfale von Spielberg auch das beste westfälisch gezogene Pferd und erhielt den Sonderehrenpreis von der Fachzeitschrift Reiter&Pferde in Westfalen.

Von Anika Leimbrink

„Steppo ist sehr sensibel, gehfreudig und leistungsbereit“ beschreibt seine Reiterin Claudia Rüscher den fünfjährigen Nachwuchs-Crack aus dem Stall Ramsbrock. Eigenschaften die sich ein Reiter bei einem modernen Dressurpferd wünscht und die Steppo auch auf dem Lienener Dressurviereck eindrucksvoll bewies. Elegant, leichtfüßig und mit schwungvollen Bewegungen tanzte der Westfale durch die Aufgabe, dabei stets sicher an den reiterlichen Hilfen, mit einem ruhigen und zufriedenen Maul. Kein Wunder, dass die Richter für den aus einer Hohensteinmutter stammenden Dunkelbraunen Einzelnoten zwischen 8,0 und 9,0 vergaben.

Mit dieser Leistung verwies Steppo Stallkollege Banderas auf Rang Zwei, der ebenfalls von der für den RV Greven reitenden Claudia Rüscher vorgestellt wurde und lange das Teilnehmerfeld angeführt hatte. Der Trakehnerfuchshengst von Le Rouge aus einer Mutter von Friedensfürst hatte von den Richtern für eine sichere und ausdrucksvolle Leistung eine 8,3 erhalten. Wie Steppo glänzte auch Banderas mit schwungvollen und elastischen Bewegungen, in schöner Losgelassenheit. „Ich hätte nicht damit gerechnet und dann auch noch mit diesen tollen Noten“ freute sich Claudia Rüscher über ihren Doppelsieg. Zu Recht, denn beide Pferde hatten im Vorfeld noch nicht viele Turniere gesehen.

Davon war allerdings bei der Qualifikationsprüfung in Lienen nichts zu sehen, so routiniert und sicher wirkten die gefühlvoll vorgestellten Pferde von Rüscher. Während der Doppelsieg an den Stall Ramsbrock ging belegte Svenja Irina Meyer aus Münster mit Bella Colorata M von dem westfälischen Vererber Belissimo NRW Rang drei. Viert- und fünftplatziert waren ebenfalls zwei Fuchsstuten. Über diese tollen Platzierungen ihrer Schützlinge freuten sich hier Lara Heggelmann mit Geraldine von Fürst Grandios und Svenja Bachmann mit der Quaterbacktochter Quintessenz. Das größte Grinsen dürfte aber Claudia Rüscher an diesem Tag gehabt haben. Ja und irgendwie schien auch Siegerpferd Steppo es sichtlich zu genießen mit der knallgrünen LVM-Decke seine Siegerrunde zu drehen und noch mal zu unterstreichen, dass das Beste stets zum Schluss kommt.

Rieskamp-Goedeking siegt im Großen Preis von Lienen Kämpferherz Quarz holt den Sieg, WN v. 13.05.13

 

Rieskamp-Goedeking siegt im Großen Preis von Lienen Kämpferherz Quarz holt den Sieg

 Unheimlichen Ehrgeiz bescheinigt Tim Rieskamp-Goedeking seinem Hengst Quarz. Mit ihm siegte er im Großen Preis von Lienen.

 Unheimlichen Ehrgeiz bescheinigt Tim Rieskamp-Goedeking seinem Hengst Quarz. Mit ihm siegte er im Großen Preis von Lienen. Foto: Anika Leimbrink

Lienen - 

Der dunkelbraune Quarz ist eindeutig ein Kämpfer. „Er hat einen unheimlichen Ehrgeiz und ist fit wie am ersten Tag“ lobt sein Reiter Tim Rieskamp-Goedeking den schicken 14 Jahre alten Hengst. Gerade eben hatte dieser erneut seine ganze Klasse und sein Kämpferherz bewiesen. Mit einem schnellen und sicheren Ritt sicherten sich Quarz und Rieskamp-Goedeking den Sieg im Großen Preis von Lienen, einer Springprüfung der Klasse S** mit Stechen.

Von Anika Leimbrink

Mit einer Zeit von 35.05 Sekunden ließen sie der starken Konkurrenz keine Chance. Zweiter wurde der Lienener Felix Hassmann im Sattel von Cayles vor Bruder Toni, der Qui M´Sieu du Chateau gesattelt hatte.

„Es war ein fantastischer Ritt“ dieser Aussage von dem für den ZRFV Westerkappeln reitenden Tim Rieskamp-Goedeking war voll zu zustimmen. Nach einer lockeren und sicheren Runde im Normalumlauf, bewies Rieskamp-Goedeking das schnelles Reiten und ein feiner Stil sehr gut zusammenpassen. Stilistisch top manövrierte er seinen toll mitmachenden Quarz durch den Lienener Stangenwald und unterbot die bis dahin beste Zeit von Felix Hassmann. Mit dieser Messlatte mussten es die weiteren, der insgesamt vierzehn Stechteilnehmern aufnehmen. Eng wurde es dann ganz zum Schluss noch mal, als Felix Hassmann mit Horse Gym´s Lianos schnell und sicher durch den Parcours fegte. Bei 34,84 blieb die Uhr im Ziel stehen, wäre nicht am letzten Sprung die Stange gefallen. So war Rieskamp-Goedeking strahlender Sieger des Großen Preises und krönte damit ein hocherfolgreiches Wochenende in Lienen. Quarz war das älteste Pferd, was er mit zu dem Turnier nach Lienen genommen hatte. In weiteren Prüfungen waren hauptsächlich die jüngeren Nachwuchspferde am Start gewesen. „Ich bin absolut zufrieden. Es ist gut für uns gelaufen und wir hatten hier tolle Bedingungen“ zieht Rieskamp-Goedeking am Ende des Turnierwochenendes seine Bilanz.

Zufrieden waren auch die Verantwortlichen beim ZRFV Lienen. „Wir hatten sehr guten Sport mit sehr guten Reitern“ resümiert Mitorganisator Reinhard Hassmann das Lienener Reitevent. Die guten Bedingungen lockten viele namenhafte Reiter von nah und fern an. Neben den international erfolgreichen Hassmann Brüdern und Tim Rieskamp-Goedeking waren auch Olympiateilnehmer wie Henrik von Eckermann aus dem Stall Beerbaum in Riesenbeck oder, im Dressurlager, die aktuelle Weltcupsiegerin Helen Langehanenberg am Start. Deren Mann Sebastian Langehanenberg siegte in der schwersten Dressur des Turnieres, einer S*Dressur. Mit Santas littel Dream verwies er den Lienener Jörg Dietrich mit Sissy auf Platz zwei. Der platzierte sich mit Romberg und Wind of Change noch jeweils als vierter in der S*-Dressur.

Jeden Tag eine S-Prüfung, WN v. 29.04.13

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Lienen - 

Trotz starker Veranstaltungskonkurrenz ein klasse Nennungsergebnis! Der Zucht-, Reit- und Fahrverein Lienen freut sich auf vier tolle Tage Dressur- und Springsport vom 8. bis 12. Mai im Rahmen des Großen Mai-Turniers - dem 20. dieser Art in der Geschichte des Vereins.

Zum runden Geburtstag ist der Turnierplan prall gefüllt: Mit 42 Prüfungen warten Spring- und Dressurkonkurrenzen der Klasse S ebenso auf Aktive und Besucher wie Führzügel, Reiterwettbewerb und Spring- und Dressurprüfungen der Klassen E bis M. Ein Highlight sind sicherlich die Qualifikationsprüfungen zum Bundeschampionat der fünf- und sechsjährigen Dressurpferde, die neben der traditionellen Qualifikationsprüfung zum LVM Youngster Championat viele hochkarätige junge Bewegungskünstler in das Lienener Dressurviereck locken werden.

Im Parcours fallen unter anderem Entscheidungen in fünf Springprüfungen der Klasse S - Höhepunkt sicherlich die Entscheidung im Großen Preis am Sonntag, einer Springprüfung der Klasse S** mit Stechen. Auf den vielseitigsten Nachwuchsreiter wartet einmal mehr am Sonntagnachmittag der Wilhelm-Holtkamp-Pokal und für Züchter und Zuchtinteressierte öffnet am Sonntagmorgen pünktlich um 11 Uhr der Züchterfrühschoppen und präsentiert ausgesuchte Fohlen des Jahres 2013.